Informationsabend am 29.08.2016

Unser nächster Termin ist am 29.08.2016 um 19:00 Uhr in der Langen Reihe 29, BUND Büro in St. Georg, Nähe Hauptbahnhof.

Gäste sind herzlichst eingeladen und willkommen.

Wenn sich die Arbeit für eine gentechnikfreie Zukunft auf viele Schultern verteilt, kommen wir schneller ans Ziel.

Herzliche Grüße – die INI

 

 

 

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March against Monsanto am 21. Mai 2016

“Weltweit gemeinsam gegen Monsanto auf die Straße gehen….. und auch in Hamburg sind wir wieder dabei.

Also zieht euer Bienenkostüm an (oder auch nicht) und marschiert mit bei dem weltweiten March Against Monsanto auf 5 Kontinenten in über 450 Städten mit Millionen von Menschen.”

Wann?
Am 21. Mai 2016 ab 14h

Wo?
14:00Uhr Hauptbahnhof Kirchenallee
16:00 Uhr Abschlusskundgebung Grüner Jäger

Was?
Friedlicher und bunter Protestmarsch gegen Konzerne wie Monsanto, BASF & Co, gegen die Vergiftung unserer Nahrung, gegen den Ausverkauf unserer Lebensgrundlage und natürlich gegen das Bienensterben

https://www.facebook.com/events/944730795602820/

23. März 2016

Informations- und Diskussionsveranstaltung: Alte und neue Gentechnik – alte und neue Gefahren?

Alte und neue Gentechnik – alte und neue Gefahren ?
Informations- und Diskussionsveranstaltung
zur Gentechnik in Ernährung und Landwirtschaft

Dienstag,  5. April 2016 von 18.30 – 21.30 Uhr

Ort: GLS-Bank Hamburg

Die Stadt Hamburg ist am 7. Mai 2015 dem Europäischen Netzwerk Gentechnikfreier Regionen „Charta von Florenz“ beigetreten und hat auf dieser Basis ein Bündel von Maßnahmen eingeleitet, die die Gentechnikfreiheit in Hamburg stärken sollen.

Die Veranstaltung beleuchtet vor diesem Hintergrund den aktuellen Stand der fachlichen und der poltischen Debatte um die Agro-Gentechnik in der EU und der BRD, gibt Informationen zu Funktionsweise und Risiken der Neuen Gentechnik und stellt die Frage nach den notwendigen nächsten politischen Schritten für die Stadt Hamburg und die gentechnikkritische Bewegung.

Referent/innen sind Christoph Then, Testbiotech e.V., München zum Thema  „Alte und neue Gentechnik“:  Was haben sie gemeinsam und was unterscheidet sie  ?“ und Annemarie Volling, Netzwerk Gentechnikfreie Landwirtschaft, Lüneburg mit dem Beitrag“ Wie ist der aktuelle Stand der politischen Debatte in der EU und der BRD ?
Was sollten die nächsten Schritte für die Stadt Hamburg und die gentechnikkritische Bewegung sein?“.
Nach der Diskussion folgt ein Ausklang mit Gesprächen, Getränken und einem kleinen Bio-Imbiss.

Gegen 21.30 Uhr ist die Veranstaltung  beendet.

Veranstalter sind die Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg und das UmweltHaus am Schüberg.

Die Veranstaltung wird von der Stiftung GEKKO gefördert (www.stiftung-gekko.de).

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Stiftung GEKKO

Der Eintritt ist frei,  eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

27. Januar 2016

Aufruf zur 6. Wir haben es satt!-Demo

Sa., 16.01.2016 – 12 Uhr, Berlin
Demonstration – Treckerzug – Kundgebung

Wir haben Agrarindustrie satt!

Keine Zukunft ohne Bäuerinnen & Bauern

+++ Seit 1975 sank die Zahl der Bauernhöfe in Deutschland von über 1 Million auf 285.000 Betriebe +++ Das weltweit am meisten genutzte Pestizid, Glyphosat von Monsanto, wird von der Weltgesundheitsorganisation als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft +++ Der Export von Milchpulver und Fleisch zu Dumpingpreisen zerstört lokale Märkte im globalen Süden +++ Die extrem niedrigen Milch- und Schweinefleischpreise beschleunigen das Höfesterben +++ Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA gefährden die bäuerliche Landwirtschaft +++ Agrarfabriken mit 57.000 Schweinen, 2.000 Kühen oder 450.000 Hühnern wurden in Deutschland genehmigt +++ Landraub durch Großinvestoren entzieht Bäuerinnen und Bauern die Lebensgrundlage +++ Konzerne wollen neues Gentechnik-Saatgut auf unsere Felder bringen +++ Rund 70 % des Fleisches werden hierzulande als Sonderangebot in Discountern zu Billigpreisen vertrieben +++

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern für den Bedarf einer Region erzeugt oder von Konzernen, die für den Weltmarkt produzieren?

Bundesregierung und Agrarindustrie setzen auf steigende Exporte, vor allem von Milch und Fleisch, zu Dumpingpreisen. Dafür sollen unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft für den Weltmarkt getrimmt werden – immer mehr und immer billiger. Dies senkt Tierschutzstandards und ruiniert Bäuer­innen und Bauern bei uns und auf der ganzen Welt. Die Folgen für die Menschen in den Ländern des Südens: Hunger und Armut.

Wir fordern einen anderen Weg: Gesunde und ökologische Lebensmittel sollen für den vorwiegend regionalen Markt von Bäuerinnen und Bauern erzeugt und vom Lebensmittelhandwerk weiterverarbeitet werden – zu fairen Preisen und Marktbedingungen in Europa und weltweit. Wir stehen für Ernährungssouveränität und fordern einen internationalen Handel, der sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Interessen der Konzerne orientiert. Wir wollen ein Landwirtschafts- und Ernährungssystem, das niemanden zur Landflucht zwingt. Wir setzen auf bewährte Alternativen, bei denen Menschen, Tiere und Umwelt geachtet werden und Bauernhöfe eine Zukunft haben. Wir wertschätzen die Erzeugung guter Lebensmittel und artgerechte Tierhaltung durch Bäuerinnen und Bauern. Wir lassen weder zu, dass sie verunglimpft werden, noch, dass sie für die Ziele der Agrarindustrie vereinnahmt werden!

2016 muss die Agrar- und Ernährungswende eingeläutet werden: Wir appellieren an EU-Agrarkommissar Phil Hogan, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: Beenden Sie die Förderung von Agrarkonzernen! Treten Sie für eine Qualitätsoffensive ein anstatt einseitig auf Export zu setzen! Sorgen Sie für einen gerechten Handel weltweit – stoppen Sie TTIP und CETA!

Gemeinsam rufen wir – Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher – dazu auf, am 16. Januar 2016 in Berlin ein starkes Zeichen zu setzen. Wir sind Menschen vom Land und aus der Stadt, aus Nord und Süd. Wir haben Agrarindustrie satt – wir wollen eine gesellschaftlich akzeptierte bäuerliche und ökologischere Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Bei Interesse an Buskarten ab Hamburg bitte bei juergen.mumme@bund.net melden

http://www.wir-haben-es-satt.de/start/aufruf/

 

16. Dezember 2015

TTIP & CETA STOPPEN! – Für einen gerechten Welthandel!

Am 10. Oktober möchten wir in Berlin gemeinsam mit Ihnen und Euch auf die Straße gehen und gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP & CETA demonstrieren! Die Vorbereitungen zu dieser Großdemonstration haben Fahrt aufgenommen. Ein in seiner Breite einmaliges zivilgesellschaftliches Bündnis aus über 30 Verbänden fordert einen Stopp der Verhandlungen zum umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der Europäischen Union sowie die Nicht-Ratifizierung von CETA, dem geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada.

“TTIP & CETA STOPPEN! – Für einen gerechten Welthandel!”
Bundesweite Großdemonstration | 10. Oktober 2015 | 12 Uhr | Berlin/Hbf

 
Informationen zu Ablauf und Route der Demonstration unter http://ttip-demo.de/ablauf/

Wir wollen mit vielen zehntausend Menschen im Berliner Regierungsviertel ein unübersehbares Zeichen setzen. Die Organisation einer so großen Demonstration ist ein Kraftakt. Nur zusammen mit vielen Menschen, die unterstützen und aktiv werden, wird der 10. Oktober ein Riesenerfolg!

Machen Sie mit // Macht mit!

1) Bewerben Sie die Demo online – unterschreiben Sie den Demo-Aufruf!
Nutzen Sie Ihre Sozialen Netzwerke im Internet, ob Facebook, Twitter oder fast schon klassisch per E-Mail – auf unserer Webseite finden Sie Beispieltexte, Grafiken und Webbanner. Vernetzen Sie sich mit uns auf Facebook & Twitter und trommeln Sie kräftig für die Demo mit. Der Aufruf zur Großdemonstration kann online unterschrieben werden – Organisationen, die den Aufruf unterzeichnen möchten, wenden sich bitte per E-Mail an das Demo-Büro.
Mitmachen: http://ttip-demo.de/mitmachen/

2) Mit dem Sonderzug nach Berlin – bestellen Sie Zugtickets!
Berlin ist zu weit weg? Kein Problem – fünf Sonderzüge werden über 28 Städte zur Großdemonstration nach Berlin fahren! Die Fahrkarten (für Hin- und Rückfahrt) können auf unserer Webseite gekauft werden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Demo-Büro (zug@ttip-demo.de). Zugtickets bestellen unter https://ttip-sonderzug.de/

3) Organisieren Sie einen Bus – nutzen Sie unsere Mitfahrbörse!
Die Königsdisziplin bei der Mobilisierung ist, einen Bus zu organisieren. Auf unserer Webseite finden Sie dafür eine ausführliche Anleitung, unseren Busleitfaden. Zudem helfen Ihnen gerne unser Ansprechpartner/innen für die Busmobilisierung (bus@ttip-demo.de) Näheres finden Sie auf unserer Webseite unter “Anreise”. Dort finden Sie auch die Mitfahrbörse mit Anreisemöglichkeiten per Bus, Zug, Auto oder Fahrrad.
Mitfahrbörse nutzen: http://ttip-demo.de/anreise/

4) Poster & Flyer bestellen – setzen Sie ein, zwei, viele Ausrufezeichen!
Mobilisierungsmaterial mit unserem markanten Ausrufezeichen kann kostenfrei auf der Webseite der TTIP-Demo bestellt werden.
Poster & Flyer bestellen: http://ttip-demo.de/mitmachen/flyer-plakate/

5) Jede Spende stärkt den Protest!
Die Organisation einer Großdemonstration, der Druck von tausenden Flyern und Plakaten sowie Bühne und Technik kosten viel Geld. Noch haben wir nicht alle anstehenden Aufgaben finanziert. Bitte unterstützen Sie den Protest gegen TTIP & CETA auch mit einer Spende.
Online spenden: http://ttip-demo.de/spenden/

6) In Bewegung setzen und mit Freunden und Bekannten zur Demo fahren!!!
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das TTIP-Demo-Büro in Berlin.
Esther Hanauer, Jörn Alexander, Janis Klusmann und Laura Klein
info@ttip-demo.de
WWW.TTIP-DEMO.DE

 

23. September 2015

Veranstaltungshinweis: 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? Ein Film von Valentin Thurn.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher.

15.09.2015, 19 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Eintritt: 7,50 Euro (Metropolis Mitglieder 5,00 Euro)

Im Anschluss findet ein Gespräch statt zum Film mit Tanja Busse, Journalistin und Autorin von „Die Wegwerfkuh“.

Flyer zum Film

26. August 2015

30.05.15 Fair Food

Kleine Messe für nachhaltigen Lebensmittelkonsum auf dem Gartendeck Hamburg

Samstag, 30. Mai 2015, 13 – 19 Uhr
Gartendeck St. Pauli, Große Freiheit 62-68, Hamburg
Wir wollen’s anders – Klub für faires Miteinander veranstaltet am 30. Mai 2015 einen Tag zum Thema „Lebensmittel“ auf dem Gartendeck St. Pauli. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, welche Möglichkeiten es gibt, um auf Problematiken und Missstände (etwa der Einsatz von Gentechnik und Massentierhaltung) in der Lebensmittelindustrie verantwortungsbewusst und nachhaltig zu reagieren. Hierzu stellen wir Initiativen und Projekte aus dem Raum Hamburg vor, die alternative Handlungsoptionen anbieten.
Die Besucher*innen haben die Möglichkeit, sich über lokale Initiativen zu informieren und selbst aktiv zu werden.Für ein Rahmenprogramm, leckeres Essen und Getränke gegen Spende ist natürlich gesorgt!

28. Mai 2015

Bantam-Mais Aktion auf Hof Eggers

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Bantam-Mais pflanzen und in die Garten-Saison starten!

Am 16. Mai um 14 Uhr startet die Demeter Gärtnerei Sannmann ihr neustes Projekt: Sannmanns Biogärten auf Hof Eggers in 21037 Hamburg, Kirchwerder Mühlendamm 5.

Bei der Premiere werden mehr als 100 Saison-Gärtner erwartet, die ihre Gemüse-Parzelle erstmalig beziehen. Von Mai bis November können die Pächter auf 45 Quadratmetern, so die Größe einer Parzelle, mehr als 20 Gemüsesorten, Kräuter und Salate ernten. Blühstreifen laden Bienen, Marienkäfer und andere Nützlinge zum Verweilen ein, Himbeeren und Kräuter stehen allen Gärtnern zur Verfügung. Für die Grund-Bewässerung ist gesorgt, so dass Parzellen-Mieter ohne Sorge in den Urlaub fahren können. “Durch das ökologische Gärtnern auf gemieteten Gartenparzellen kann jeder Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein direkt leben”, sagt Thomas Sannmann. Für Kurzentschlossene stehen noch freie Parzellen zur Verfügung – Anmeldung unter www.sannmanns-biogaerten.de

Ab 17 Uhr wird die samenfeste Zuckermaissorte Bantam in ein Gemeinschaftsfeld gepflanzt. Damit soll ein lebendiges Zeichen für gentechnikfreie Pflanzen und Lebensmittel, für Artenvielfalt und gesunde Böden gesetzt werden! Bei dieser Aktion sind Gäste herzlich willkommen und können mitgärtnern!

In diesem Jahr hat die Bantam-Aktion besondere Brisanz. Die EU hat bereits 2014 die gentechnisch veränderte Bt-Maissorte 1507 von Pioneer zum Anbau zugelassen und bisher besteht in Deutschland noch kein übergreifendes, nationales Anbauverbot. Das bedeutet, ab Mai könnte Gen-Mais auch auf Hamburger Feldern wachsen.

Viele Menschen wissen nicht genau, welcher Schaden dadurch entstehen kann. Gentechnik-Pflanzen und ihre Partner-Herbizide wie das Glyphosat haltige Round-Up von Monsanto schaden massiv der Umwelt – auch wenn das immer wieder von den verantwortlichen Konzernen geleugnet wird.  Glyphosat und andere toxische Bestandteile von “Pflanzenschutzmitteln”, die ganz einfach in Baumärkten erhältlich sind, stehen im Verdacht Krebs zu erzeugen.

Umweltministerin Barbara Hendricks prangert jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift “Schrot+Korn” den Rückgang der Artenvielfalt in Deutschland an und macht dafür vor allem die intensive Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und dem starken Pestizideinsatz sowie Massentierhaltung mit Antibiotikaeinsatz verantwortlich. Sie sieht die Zukunft im ökologischen Landbau, der ohne Kunstdünger und Unkrautvernichtungsmittel arbeitet.

Die Demeter Gärtnerei arbeitet seit fast 30 Jahren biodynamisch für gesunde Böden mit langfristigem Humus-Aufbau, Artenvielfalt in Fauna und Flora und gesunde, stärkende Lebensmittel.

Kommen Sie vorbei,  unterstützen Sie uns für eine lebenswerte Umwelt und erleben Sie einen schönen erfüllten Tag in idyllischer Umgebung!

Ihre Demeter Gärtnerei Sannmann

Infos und Anfahrt unter www.sannmanns-biogaerten.de

8. Mai 2015

In Sannmanns Biogärten aktiv sein für mehr Umwelt- und Klimaschutz

Die Demeter Gärtnerei Sannmann aus Ochsenwerder informiert am 18.04.2015 auf dem Frühlingsfest von Hof Eggers über das neueste Projekt der beiden größten Biohöfe der Vier- und Marschlande: Sannmanns Biogärten auf Hof Eggers (www.sannmanns-biogaerten.de). Hier können Gemüseliebhaber bepflanzte Garten-Parzellen mit Kräutern, Blumen und Gemüsen mieten und von Mai bis November genussvoll selber gärtnern.

Das Bewusstsein für gute Lebensmittel und die Wertschätzung für die Erde stärken
Schon lange wollte Gärtnermeister Sannmann möglichst viele Menschen auf den Acker bringen und zwar über das gesamte Gartenjahr. „Die meisten Menschen wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie wachsen“, sagt Sannmann. Auf Hof Eggers werden die Saisongärtner das Wachstum gesunder Gemüse vom Samenkorn bis zur Ernte und zur Saatgutreife hautnah miterleben können. „Im Garten liegt die Zukunft“, so Sannmanns Kredo. Außerdem seien die Arbeit an der frischen Luft und die jahreszeitliche Eingebundenheit in die natürlichen Kreisläufe ein erholsamer und zutiefst sinnvoller Ausgleich für alle Menschen. „Durch das ökologische Gärtnern auf gemieteten Gartenparzellen kann jeder Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein direkt leben“, sagt Gärtnermeister Sannmann.

Wer sich die Demeter-Parzellen zum Selbergärtnern und den Bioland Hof Eggers gern anschauen möchte, hat am Sonnabend, 18. April dazu Gelegenheit. Ab 12 Uhr startet am Kirchwerder Mühlendamm 5 in 21037 Hamburg das kulinarische Frühlingsfest “So isst Deutschland – gesund ernähren” mit Führungen zum Bioanbau, Treckerrundfahrten und Ponyreiten.
Die Besucher erleben wie Bio-Brot im Steinbackofen gebacken wird und können köstliche Biokuchen im Hofcafe genießen. Bei Kennern heiß beliebt sind die Bio-Bratwürste und Wurstspezialitäten von den hofeigenen Rindern und Schweinen, die hier artgerecht gehalten und gefüttert werden.

Als lebendiges Zeichen für eine gentechnikfreie Zukunft wird am Sannmann-Stand Bantam-Mais in Töpfchen ausgesät. Diese alte Zuckermaissorte wird zum Saisonstart von Sannmanns Biogärten auf Hof Eggers in ein Gemeinschaftsbeet gepflanzt. Für alle, die jetzt schon Garten und Balkon begrünen wollen, gibt es Jungpflanzen, Saatgut und wertvollen Sannmann Kompost im Angebot.

Um 16 Uhr verlost Thomas Sannmann eine Parzelle  für einen guten Zweck:  Schulen und Kindergärten können sich vor Ort bewerben! Anfahrt unter www.hof-eggers.de

12. April 2015

Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg – Jahresbericht 2014

Kritische Arbeit zur Agro-Gentechnik auch 2014.

BUND-AK Gentechnik in der “Initiative für eine gentechnikfreie Metropolregion Hamburg” aktiv.

Im Mai 2014 startete das aktive “Anti-Gentechnik-Jahr” mit der Bantam-Mais-Aktion am 17.Mai in der Gärtnerei Sannmann. Die zahlreichen Besucher/innen pflanzen die gentechnikfreie und samenfeste Sorte vor Ort in der biologisch-dynamischen Gärtnerei aus. Besonders spannend war das für die Kinder!

Am 24. Mai folgte der “March against Monsanto”, an dem über 1000 Personen teilgenommen haben. Die beindruckende Demonstration zeigt die Gefahren durch die fortschreitende Monopolisierung des Saatgutes anschaulich auf. Das Saatgut muss in den Händen vieler Bäuer/innen blieben!

Die Veröffentlichung des “Agrarpolitischen Konzeptes der Stadt Hamburg”, ebenfalls im Frühjahr, enthielt zahlreiche gentechnikkritische Aspekte, u.a. soll es neue Behördenrichtlinien geben, nach denen in Schulen und Kantinen vorzugsweise gentechnikfreie Zutaten eingesetzt werden sollen. Fragen Sie doch einmal in Ihrer Kantine nach, ob dieses Vorhaben schon umgesetzt wurde!

Die Initiative ist weiterhin mit der Stadt im Kontakt, v.a. auch bzgl. der Unterzeichnung der “Charta von Florenz” (Bündnis der europäischen gentechnikfreien Regionen).

Im 2. Halbjahr war ein Schwerpunkt die Auseinandersetzung mit TTIP, CETA und TISA (sog. “Freihandelsabkommen”), u.a. auch durch die Teilnahme an der großen Hamburger Demonstration am 11. Oktober und mit der Unterzeichnung eines Offenen Briefes an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft. Die Freihandels- und Deregulierungsabkommen würden die ohnehin lückenhaften Schutzstandards in Europa weiter absenken.

Am 31. Oktober war die Initiative an einer Diskussionsveranstaltung der Grünen Bundestagsfraktion im Rahmen ihrer “Gentechnik-Tour” beteiligt.

Am 22.November. unterstützte das Bündnis die Vorführung des Films “Der Bauer und sein Prinz” (über das Engagement von Prinz Chrles für den Ökologischen Landbau) im Abaton-Kino, u.a. mit Vandana Shiva (Trägerin des Alternativen Nobelpreises) als Gast. Sehr beindruckend war es, das sehr starke Engagement von Prinz Charles für den Ökologischen Landbau näher kennenzulernen, mit dem er sich in Großbritanien nicht nur Freunde macht.

Ende November hatten wir einen Stand auf dem Bundesparteitag der Grünen in der Sporthalle Hamburg und haben vor Ort alte regionale Apfelsorten zum Verkosten angeboten. Presse und Abgeordnete konnten an unserem Stand über unsere Initiativen-Arbeit informieren und ihre Kenntnisse zu Natur- und Kultur-Kräutern und samenfestem Saatgut testen.

In ersten Halbjahr 2015 werden die immer noch nicht erfolgte Unterzeichnung der “Charta von Florenz”, die Bantam-Mais-Kampagne, eine Anti-Glyphosat-Aktion und der “March against Monsanto” Schwerpunkte der Arbeit sein. Bzgl. Glyphosat recherchiert die Initiative z.Zt. den Einsatz in Hamburg und den Verkauf in Baumärkten.

Wer mitmachen möchte, wende sich bitte an Thomas Schönberger, Tel. 040 / 605 10 14, schoenberger@haus-am-schueberg.de – wir freuen uns über Unterstützung!

20. Januar 2015

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Ökomarkt e.V.

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Bäuerliche Gesellschaft

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