Beiträge abgelegt unter 'Pressespiegel'

Hamburger Abendblatt 17.10.2009
Percy Schmeisers Kampf

Der bekannte kanadische Farmer und Saatgutzüchter Percy Schmeiser, der für seinen Kampf gegen Genmanipulation in der Landwirtschaft mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden ist, hat Ahrensburg besucht.

Continue Reading Add comment 19. Oktober 2009

Hamburger Abendblatt 01.10.2009
“Bauern kämpfen gegen Hightech-Pflanzen”

Bauern kämpfen gegen Hightech-Pflanzen

Initiative hat schon 1200 Mitglieder

Add comment 5. Oktober 2009

„Ziele ohne Gentechnik erreichbar“

Bärbel Höhn (57), stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, genoss gestern Bio-Mais in Ochsenwerder. Die Bundestags- abgeordnete informierte sich bei Thomas Sannmann, Betreiber der gleichnamigen Demeter-Gärtnerei, und weiteren Mitgliedern der „Initiative gentechnikfreie Metropolregion Hamburg“ über den Anbau von samenfestem Süßmais. Nach der Verkostung sprach die Politikerin über die Gefahren der Gentechnik.

Continue Reading Add comment 16. August 2009

Hamburger Abendblatt 15.04.2009
“Das Risiko wächst mit”

Sorten wie der jetzt vom Acker verbannte Monsanto-Mais
schützen sich durch Veränderungen im Erbgut selbst gegen
Schädlinge. Doch wie gefährlich sind solche Manipulationen
für Umwelt, Menschen und Tiere?

Hamburger Abendblatt Artikel lesen (PDF).

Add comment 16. April 2009

die tageszeitung 24.01.2009
“Natürlich essen ohne Gentechnik”

Mehr als 1.200 Bauern, Gärtner und Imker in Norddeutschland ächten den Einsatz von Gentechnik. Eine Initiative für eine gentechnikfreie Region wurde in Hamburg vorgestellt. Zurzeit gibt es nur zwei Versuchsäcker in Niedersachsen.

Eine Initiative für Lebensmittel ohne Gentechnik in Norddeutschland haben mehr als 30 Organisationen am Freitag in Hamburg gestartet. In einer Selbstverpflichtungserklärung, die mehr als 1.200 Bauern, Gärtner und Imker bereits unterzeichnet haben, wird ausdrücklich auf die Verwendung von gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzengut verzichtet. “Gentechnik ist ein Langzeitversuch mit ungewissem Ausgang”, sagt die Bio-Obstbäuerin Katrin Augustin aus Jork im Alten Land. Die Risiken seien zu groß.

Zu dem Bündnis gehören Verbände aus Landwirtschaft, Garten- und Obstbau, Großhändler wie Naturkost Nord in Seevetal, die Verbraucherzentralen und die Verbraucherberatung Ökomarkt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft in den norddeutschen Bundesländern sowie etliche Direkterzeuger. Und das seien keineswegs nur Ökobauern, die ohnehin grundsätzlich keine Gentechnik einsetzen, sagt Annemarie Volling vom Bündnis für gentechnikfreie Landwirtschaft, “sondern auch zum großen Teil konventionelle Betriebe”.

Die 1.200 Erstunterzeichner verfügen über eine Nutzfläche von 52.000 Hektar – bei 50.000 Betrieben mit 2,5 Millionen Hektar Nutzfläche allein in Niedersachsen kaum mehr als ein Anfang. Volling und ihr Kollege Georg Janßen weisen deshalb darauf hin, dass auch nahezu alle Landwirte keine Gentechnik wollen, die noch nicht unterschrieben haben. Für Gen-Experimente lägen in Niedersachsen zwei Anträge für neun Hektar vor und beide seien “Versuchsanbau von staatlichen Stellen”, sagt Janßen.

In Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen habe kein einziger Betrieb um Erlaubnis für den Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut gebeten. Eine vollständige Übersicht soll nach dem Ende der Frühjahrsaussaat im März veröffentlicht werden.

Laut Umfragen würden 75 bis 80 Prozent aller Konsumenten gentechnikmanipulierte Lebensmittel ablehnen, sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg. Bislang wiesen deshalb hauptsächlich Öle und Sojasoßen gentechnische Veränderungen auf. “Das hat sich zum Glück nicht in großem Maßstab durchgesetzt.”

Deshalb wird die Initiative auch von 170 Verarbeitungsunternehmen des norddeutschen Nahrungsmittelgewerbes – unter anderem Molkereien, Mühlen, Bäckereien, Gärtnereien sowie Marmeladen- und Fruchtsafthersteller – unterstützt.

Gentechnik sei “einfach unkontrollierbar”, sagt Landwirt Jens-Peter Holm aus Altengamme in den Hamburger Vier- und Marschlanden. Maispollen würden bis zu 50 Kilometer weit fliegen können, “und dann kommen die irgendwo runter und verseuchen saubere Pflanzen”. Und das sei dann “irreversibel”, sagt Helmut Grimm von der Hamfelder Molkerei in Schleswig-Holstein: “Schon der erste Hektar mit Gentechnik ist der Sündenfall.”

Für ihn gehe es auch um “Vielfalt statt Einfalt”, sagt Gärtner Thomas Sannmann aus Ochsenwerder in den Vier- und Marschlanden. “Wir wollen eigene regionaltypische Produkte herstellen, keine Einheitsware aus dem Labor.” Die vielen Touristen und Ausflügler würden die Natur in den Vier- und Marschlanden schätzen, “und dann wollen die auch natürlich essen”, glaubt er. Sein Motto, sagt Sannmann, “lautet ,Zukunft säen’”.

Und Augustin ergänzt mit dem Hinweis darauf, dass in Niedersachsen eine Anmeldung des Alten Landes, das größte Obstanbaugebiet Europas, als Weltnaturerbe bei der Unesco debattiert werde. Aber das gehe ja wohl, so die Bio-Obstbäuerin, “nur mit Äpfeln ohne Gentechnik”.

Add comment 24. Januar 2009

Hamburger Abendblatt 24.01.2009
“Initiative für ‘gentechnikfreie Metropolregion Hamburg’ gestartet”

In Hamburg hat sich eine Initiative gegründet, die sich gegen den Einsatz von Gentechnik in Landwirtschaft und Obst- und Gemüsebau einsetzt. Der “Initiative Gentechnikfreie Metropolregion Hamburg” gehören Vertreter von Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Garten- und Obstbau, Umwelt- und Verbraucherschutz, Handels- und Verarbeitungsunternehmen sowie engagierte Bürger an.

“Das auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin wieder strapazierte Argument, man brauche die Gentechnik, um den Hunger in der Welt zu besiegen, überzeugt uns nicht”, sagte gestern Georg Janßen, Bündnissprecher für gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Da sei man sich auch mit den Welthungerorganisationen einig. Jetzt müssten eher die Weichen gestellt werden, bevor sich die Gentechnik ausbreite. “Ich sehe nicht, dass Landwirtschaft mit und ohne den Einsatz von Gentechnik nebeneinander existieren kann”, sagte Jens-Peter Holm, Landwirt aus Altengamme. “Auch Gen-Rapspollen fliegen bis zu 50 Kilometer weit, und wenn sie erst Wildpflanzen bestäubt haben, ist die Vermischung nicht rückgängig zu machen.” Thomas Sannmann, Gärtner aus Ochsenwerder, betonte: “Wir brauchen keine Gleichmacherei – wir leben von unserer Standortvielfalt.”

Mehr als 1200 Bauern, Gärtner und Imker haben in den letzten Wochen in Norddeutschland eine freiwillige Selbstverpflichtungserklärung unterzeichnet und damit ihren Verzicht auf die Ausbringung von gentechnisch verändertem Saat- und Pflanzgut erklärt. Die Hamburger Initiative ist eine Verstärkung der Bewegung für gentechnikfreie Regionen in Deutschland, in der sich mittlerweile mehr als 186 Regionen mit mehr als 28 000 Bauern zusammengeschlossen haben.

Add comment 24. Januar 2009

Hamburger Morgenpost 24.01.2009
“Der Bauern-Aufstand gegen das Gen-Essen”

Hamburger Morgenpost Artikel lesen (PDF).

Add comment 24. Januar 2009


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